10.06.2012

Dr. Martin Prunbauer ist neuer Präsident des ÖHGB

Der Österreichische Haus- und Grundbesitzerbund (ÖHGB) hat einen neuen Präsidenten: Rechtsanwalt Dr. Martin Prunbauer wurde am 2. Juni 2012 beim Bundestag in Linz einstimmig in diese Funktion gewählt.Anlässlich seiner Wahl zum Präsidenten des ÖHGB betonte Prunbauer, dass er sich eine stärkere Akzentuierung in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Kontakthaltung zu politischen Entscheidungsträgern zum Ziel der künftigen Arbeit gesetzt hat. Seine Leitgedanken sind dabei der Schutz des Eigentums sowie die Förderung der Eigentumsbildung.

„Wer eigentumsfeindlich ist, ist wirtschaftsfeindlich“
„Die jüngere Geschichte hat gezeigt, dass Eingriffe in das private Eigentum oder gar dessen Ablehnung die Lebensqualität der Bevölkerung erheblich senken und zu krassen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen führen“, betonte Prunbauer und brachte den Gedanken auf den Punkt: „Wer eigentumsfeindlich ist, ist wirtschaftsfeindlich.“

Hausbesitz ist wichtiger Wirtschaftsfaktor
Den Mitgliedern der Landesverbände rief er in Erinnerung: „Der Wohnbausektor – und damit auch der Haus- und Grundbesitz – ist einer der wichtigsten Arbeitgeber und ein zuverlässiger Konjunkturmotor. Zusätzliche Investitionen von etwa einer Milliarde Euro durch die Hauseigentümer würden bis zu 12.000 weitere Arbeitsplätze schaffen “, damit zeigte Dr. Prunbauer die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors auf, und er ergänzte: „Um dies zu schaffen, muss man uns aber die Möglichkeit geben, zu investieren und die notwendigen Erträge zu erwirtschaften.“ Dr. Martin Prunbauer, 51, ist seit 1991 im Vorstand des Reformverbands österreichischer Hausbesitzer tätig und vertritt seit 2005 als dessen Präsident die Interessen von Wiener Haus- und Grundbesitzern. Seit 2011 ist Dr. Prunbauer Vizepräsident des Zentralverbands Haus und Eigentum, der mit dem Reformverband fusioniert wurde. Im ÖHGB übte er seit 2004 die Funktion des Vizepräsidenten aus, seit 2. Juni 2012 ist er dessen Präsident. Im Zivilberuf ist er Rechtsanwalt in Wien.

Noszek vertritt ÖHGB auf internationaler Ebene
Dr. Prunbauer folgt damit auf Dr. Friedrich Noszek, der sich nach drei Funktionsperioden aus dem Amt zurückzieht. Dr. Friedrich Noszek engagiert sich seit 1975 für die Anliegen der Haus- und Grundbesitzer. Ab 1992 hatte er die Funktion des Vizepräsidenten des ÖHGB inne, im Jahr 2006 wurde er zum Präsident gewählt. Noszek gilt als anerkannter Experte des Wohn- und Mietrechts. Es ist ihm gelungen die Gesetze und Bestimmungen für Haus- und Grundbesitz sowie Vermietung in den Jahren seines Wirkens im Sinn des ÖHGB zu beeinflussen.

Als Vizepräsident der internationalen Hausbesitzervereinigung U.I.P.I. (Union Internationale de la Propriété Immobilière) wird Noszek weiterhin als Vertreter der Österreichischen Haus- und Grundbesitzer auf internationaler Ebene fungieren. Auch wird er weiterhin als Chefredakteur der Verbandszeitschrift „Haus und Eigentum für die aktuelle Berichterstatung verantwortlich sein. Anlässlich des Bundestages wurde er zum Ehrenpräsidenten des ÖHGB ernannt. Auch das Präsidium des ÖHGB wurde mit großer Mehrheit neu gewählt.