10.01.2022

Was erwartet den Zinshausmarkt 2022?

Die 3SI Immogroup blickt auf jahrzehntelange Erfahrung im Zinshausmarkt zurück. Aufbauend auf dieser Kompetenz gibt 3SI-Geschäftsführer Michael Schmidt einen Ausblick auf die wesentlichen Entwicklungen für das Jahr 2022. Wien wird weiter Hauptfokus am Zinshausmarkt bleiben, aber Graz, Linz und Salzburg gewinnen immer stärker an Bedeutung.

In Wien findet sich der größte Bestand an Zinshäusern – und er ist auch der am heißesten umkämpfte . Doch der Bestand dieser Gebäude sinkt – weniger durch Abriss als durch eine Veränderung der Nutzung. Besonders einzigartige Objekte in hoher Qualität und zentraler Lage werden massive Preissteigerungen erfahren. Neben Wien rücken vor allem Salzburg, Graz und Linz als Märkte der Zukunft noch stärker in den Fokus von Zinshausentwicklern.

Nach mehreren Lockdowns verzeichnen Wohnungen und Häuser mit Frei-
flächen einen enormen Nachfrageschub.Auch beim Zinshaus wird der Faktor Freifläche wichtiger.

Für den Immobilienmarkt generell und den Zinshausmarkt im Besonderen sind Preissteigerungen zu erwarten. Das Neubauvolumen wird erstmals wieder zurückgehen. Grund dafür sind einerseits Rohstoffverknappungen – allen voran Holz, aber auch Stahl und Beton. Darüber hinaus werden weniger Baugenehmigungen erteilt, und es ist mit Verzögerungen aller Art zu rechnen, auch bedingt durch Covid.  Dadurch dass der Zinshausbestand im Sinken begriffen ist, ist  eine Preissteigerung unausweichlich. Mit-
entscheidend für die stark gestiegenen Preise waren auch die niedrigen Zinsen, einerseits für Kredite, andererseits aber auch für Bankguthaben, für die immer höhere Minuszinsen verrechnet werden. Das Geld wird von den Banken abgezogen und in den Immobilienmarkt investiert.